Wir waren gestern auf den #NichtaufunseremRücken Aktionstag in Marzahn (Berlin). Bei der kämpferische Kundgebung gab es viel Zuspruch von Passant:innen und wir konnten interessante Gespräche führen. Mittlerweile bekommt jede:r die Teuerungen in seinem Geldbeutel zu spüren, doch viele Menschen können sich die weiteren Härten und Einsparungen einfach nicht leisten. Dabei sieht man gleichzeitig, dass es durchaus Profiteure gibt, welche an diesem Krieg und Krise mitverdienen. Seien es die Besitzer der Supermarktketten die die letzten zwei Jahre massivst Gewinne eingefahren haben, die Ölraffinerien oder die Rüstungsfirmen, deren Aktien in die Höhe schnellen. Es sind politische Entscheidungen und die Natur des Kapitalismus, dass Profite nicht abgeschöpft werden. Hingegen in privater Tasche landen und Verluste oder Schulden vergesellschaftet werden.
Die verschiedenen Redebeiträge ließen keinen Zweifel daran, dass Ihre Krise und Ihr Krieg nicht auf unserem Rücken ausgetragen werden darf. Dafür benötigt es eine breite Massenbewegung und Organisierung. Schreibt uns gerne an oder kommt zu unseren nächsten Aktionen. Eure Kriege zahlen wir nicht!

„Eure Kriege zahlen wir nicht!“
Mit dieser Forderung nahmen wir heute an einer Kundgebung vom „Nicht auf unserem Rücken“-Bündnis in Darmstadt teil. Mit vielen anderen Gruppen des Bündnisses und anderen Interessierten fand eine gute Kundgebung am Luisenplatz statt.
In Reden wurden unsere Positionen gegenüber dem Krieg, der Steigerung der Kosten für das Militär und der Wehrpflicht klargestellt. Passend dazu verteilten wir die aktuelle Ausgabe von Perspektive Online.

In Kalk (Köln) waren wir auf der Straße, um als Teil des bundesweiten Aktionstags des #NichtaufunseremRücken-Bündnis eine Position der Arbeiter:innen stark zu machen.

Dort haben wir deutlich gemacht: der Krieg in der Ukraine dient weder den russischen, noch ukrainischen, noch den deutschen Arbeiter:innem. Die Ukraine wird vielmehr zum Schlachtfeld des Konkurrenzkampfs zwischen dem russischen Imperialismus und den imperialistischen Mächten des NATO-Blocks, allen voran die USA, Deutschland, das Vereinigte Königreich und Frankreich.

Dieser Krieg wird zuerst auf dem Rücken der russischen und ukrainischen Unterdrückten ausgetragen. Doch er trifft uns auch hier. Denn für den Wirtschaftskrieg und Kriegsgetöse der NATO sollen wir jetzt zahlen, in dem wir immer teurere Preise blechen und für Aufrüstung bezahlen.

In verschiedenen Redebeiträgen von Young Struggle, Zora, Frauenkollektiv, Internationale Jugend und Solidaritätsnetzwerk haben wir deutlich gemacht: Aufrüstung & Teuerungen #NichtaufunseremRücken!

Gemeinsam mit der Internationalen Jugend, dem Frauenkollektiv und der SDAJ positionierten wir uns in Leipzig klar gegen die Abwälzung von Krieg und Krise auf unseren Rücken. In der Leipziger Innenstadt thematisierten wie den Anstieg der Inflation, die laufende Militarisierung und die besondere Situation von Frauen auf der Flucht. Wir machten deutlich, dass weder Russland noch Nato Frieden bringen werden und solidarisierten uns mit allen Geflüchteten und Leidtragenden in diesem Krieg. Etwa 50 Personen versammelten sich zur Kundgebung oder blieben zwischendurch interessiert stehen, um mit uns ins Gespräch zu kommen.