Essen ist politisch – Über grünen Kapitalismus, falsche Alternativen und nachhaltigen Protest

Klassenkampf statt Ernährungsende - Sozialprotest läßt sich nicht schwärzen

Heute haben sich 200 bis 250 Kiezbewohner*Innen und solidarische Unterstützer*Innen in Kreuzberg an der Kundgebung „Kiezmarkhalle statt Luxus-Food-Halle“ beteiligt. Das sind kaum weniger als beim ersten Protest am 30. März 2019. Damit ist die Taktik der Markthallenbetreiber gescheitert, dem Protest durch Pseudodialoge und Scheinzugeständnisse, wie z.B. einem vorübergehenden Zwischenmietvertrag für Aldi, über den Sommer den…

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Solidarität mit den Reinigungskräften an der Alice Salomon Hochschule!

In diesem Monat wurde eine Kampagne zur Unterstützung des Reinigungspersonals an der Berliner Alice-Salomon Hochschule (ASH) gestartet. In einem Interview für die junge Welt äußerten sich die Arbeiterinnen Dora und Galyna zu den schlechten Arbeitsbedingungen an der Hochschule in Hellersdorf. Ca. 7min. Zeit bleiben teilweise nur zum Putzen ganzer Seminarräume, die Bezahlung ist miserabel (600…

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Für einen kämpferischen 1. Mai

Der Kampftag der ArbeiterInnenklasse ist in Deutschland lang schon nicht mehr das, was er einmal war. Heute finden wir in den meisten Städten keine Proteste von ArbeiterInnen oder Streiks für niedrigere Wochenarbeitszeiten, stattdessen Kundgebungen, die sich schwer von einem Volksfest unterscheiden lassen. Was die Gewerkschaften dort heute in unserem Namen organisieren, hat nur noch wenig…

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Essen ist politisch – warum in Kreuzberg für den Erhalt von Aldi gekämpft wird

Am 30. März haben 300 AnwohnerInnen, darunter auch FreundInnen vom Solidaritätsnetzwerk Berlin, in Kreuzberg für den Erhalt einer Kiezmarkthalle demonstriert. „Ich bin 56, lebe seit 40 Jahren in Kreuzberg, immer noch in der Geburtswohung meiner Eltern direkt neben der Markthalle. Ich bin Radikalfeminstin, seit vielen Jahren aktiv und demonstriere jetzt für Aldi – wie bekloppt…

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„Armut ist weiblich“ – Rückblick zur Veranstaltung

Am vergangenen Dienstag, dem 05.03., organisierten wir eine Veranstaltung mit Vortrag & Diskussion zum Thema „Armut ist weiblich!“, in dem es besonders um die Situation von Alleinerziehenden ging. Frauen werden doppelt ausgebeutet, einmal durch die Lohnarbeit und zusätzlich durch die unbezahlte Hausarbeit. Frauen in Deutschland verrichten ca. doppelt so viel Hausarbeit wie Männer. Auch die…

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[Berlin] „Rosen für Clara“

Zum heutigen internationalen Frauenkampftag haben wir uns an der Kundgebung „Rosen für Clara“ am Clara Zetkin Denkmal in Marzahn beteiligt. Hier möchten wir unseren Redebeitrag mit euch teilen: „Liebe Frauen, liebe Marzahnerinnen, die Kommunistin Clara Zetkin sagte einmal, dass sie „dort stehen, dort kämpfen will, wo das Leben ist“. Auch wir vom Solidaritätsnetzwerk wollen genau…

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„Armut ist weiblich!“ – Diskussionsveranstaltung am 5. März

In Marzahn sind 37% aller Eltern alleinerziehend. Die meisten davon sind Frauen. Auf alleinerziehenden Frauen lastet die doppelte Ausbeutung durch Lohnarbeit und Hausarbeit besonders. Gerade diese Frauen spiegeln die Unterdrückung von ArbeiterInnen in unserer Gesellschaft. Anlässlich des diesjährigen internationalen Frauenkampftag wollen wir mit euch diskutieren, wie sich Frauen organisieren und für ihre Forderungen nach gleichem…

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Bericht vom bundesweiten Treffen des Solidaritätsnetzwerks

Vor rund einem Jahr hat sich das Solidaritätsnetzwerk gegründet. Die Idee war es, gemeinsam mit den Menschen aus der direkten Umgebung für die Interessen der ArbeiterInnenklasse zu kämpfen. Das Gefühl des „allein seins“ aufbrechen und die Solidarität unter den NachbarInnen und KollegInnen wieder aufleben zu lassen.  Nun gab es das zweite bundesweite Treffen der KollegInnen des…

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