Die Welt befindet sich in einer Krise! Weltweit haben Arbeiter:innen damit zu kämpfen, trotz kapitalistischer Wirtschaftskrise sich und ihre Familien ernähren zu können, in Pandemiezeiten ihre Gesundheit zu gewährleisten oder Zuflucht vor Krieg und Verfolgung zu suchen. 
Gewalt gegen Frauen hat viele Gesichter – Ob Gewalt in der Ehe und Partnerschaft, sexuelle Übergriffe und Vergewaltigung, sowie Stalking, Frauenhandel und Gewalt im Rahmen von Prostitution oder Genitalverstümmelung. Sie beginnt mit der alltäglichen Anmache, mit frauenfeindlicher Sprache, vermeintlichen Witzen und Beschimpfungen. Auch da, wo Frauen in ihrer persönlichen Freiheit eingeschränkt werden, wenn sie bestimmte Orte, Wege oder Situationen meiden müssen, um Belästigungen oder Bedrohungen zu entgehen, handelt es sich um eine Form der Gewalt. Eins haben alle Formen der Gewalt gegen Frauen gemeinsam: Ihr Ziel ist es, Macht über Frauen zu erlangen oder aufrecht zu erhalten.
Die Wirtschaftskrise und Coronapandemie haben dieses Unterdrückungsverhältnis weiter verschärft.
Während aktuell die Preise für Lebensmittel, Mieten, Benzin und Strom immer weiter steigen, stehen immer mehr Frauen vor der Frage, wie sie diese Kosten decken können.
Vor allem Frauen haben häufig Teilzeitstellen und Minijobs, da sie zeitgleich den Haushalt und die Kindererziehung übernehmen müssen, in den letzten Monaten wurden gerade diese Stellen immer weiter gestrichen. Die finanzielle Abhängigkeit vom Partner steigt in Folge dessen immer weiter an und macht es Frauen umso schwieriger Beziehungen zu verlassen.
Lockdown und Ausgangssperren haben es für unzählige Frauen bei steigenden Zahlen von häuslicher Gewalt fast unmöglich gemacht unbemerkt Hilfsangebote wahrzunehmen oder sie überhaupt zu finden.
Frauen, die in anderen Ländern zur Flucht getrieben werden, sind besonders gefährdet.
Weltweit sind 84,2 Millionen Menschen auf der Flucht. Die Hälfte davon sind Frauen. Die meisten fliehen vor Kriegen. Systematische Diskriminierung und Unterdrückung nehmen in Kriegszeiten zu und Fortschritte werden zurück gedrängt. Grundlegende Rechte, wie Bildung werden eingeschränkt. So ist die Wahrscheinlichkeit, dass Mädchen während oder nach einem Krieg nicht mehr zur Schule gehen doppelt so hoch, wie bei Jungs.
Zudem wird oft in Kriegen geschlechtsspezifische und sexualisierte Gewalt als Waffe und systematisches Mittel der Kriegsführung eingesetzt. Zwangsprostitution, sowie Kriegsehen steigen an. Gleichzeitig werden Frauen zu Zwangsverhütungen, oder Zwangsabtreibungen gedrängt. 
Das sind nur einige wenige Beispiele von dem was Frauen täglich erleben. 
Umso wichtiger ist es, dass wir am internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen mit Frauen auf der ganzen Welt gemeinsam auf der Straße stehen und zeigen: 
Keine ist allein! Wenn wir uns organisieren und zusammen stehen haben wir die Kraft und Macht diesem System etwas entgegenzusetzen und die Ursachen der Gewalt zu bekämpfen! 
Kommt mit uns auf die Straßen