Es ist nun ein Jahr seit wir uns von unserer treuen Genossin und guten Freundin Manuela Hassler verabschieden mussten. Der Abschied schmerzt uns immer noch. Manuela, an wie vielen Tagen, zu wie vielen Gelegenheiten, wünschen wir uns bitterlich, dass du bei uns wärst, dass du sie mit uns verbringen würdest.

Gleichzeitig bleibt unser Andenken an Manuela lebendig und gibt uns jeden Tag wieder Antrieb und Motivation. Die Art und Weise, wie es für sich ein Bedürfnis war, gegen Ungerechtigkeit – vor allem gegen die schlechten Lebensbedingungen von Rentner:innen – aktiv zu sein. Die Ehrlichkeit und Nettigkeit mit der sie ihre Genoss:innen behandelte und sich um sie sorgte. Die Energie, mit der sie sich immer neue Fähigkeiten aneignete und neue Projekte in Angriff nahm – seien es Renovationen an ihrem Haus oder das Schreiben von Zeitungsartikel. Ihre Offenheit mit der sie mit psychischen Problemen und Ängsten umging. Ihr Kampfgeist, mit dem sie ständig darum rang, ihre Grenzen zu erweitern und Aufgaben in Angriff zu nehmen, die ihr schwerfielen und ihr Angst machten – etwa das Halten von Reden.

All das hat tiefen Eindruck auf uns gemacht, uns verändert. Mit all dem ist sie heute noch ein Vorbild für uns.

Wir sind zutiefst dankbar, für die Zeit, die wir gemeinsam mit Manuela verbringen durften. In unserer politischen Arbeit soll das Andenken an sie weiterwirken, wollen wir ihre Überzeugungen, ihre Motivation, ihre Art aktiv zu sein weiter lebendig halten.

Rest in Power, Manuela.

Wir kämpfen für dich weiter!