ÜBER UNS

Das Solidaritäts-Netzwerk ist ein Zusammenschluss von Arbeiter:innen, Arbeitslosen, Frauen, Migrant:innen und Jugendlichen zur gemeinsamen Verteidigung und Durchsetzung unserer Interessen und Rechte.


UNSERE IDEE

Das Solidaritätsnetzwerk ist ein Zusammenschluss von Arbeiter:innen, Arbeitslosen, Frauen, Migrant:innen und Jugendlichen zur gemeinsamen Verteidigung und Durchsetzung unserer Interessen und Rechte.

Ob durch den Unternehmer, den Vermieter, auf dem Amt – wir alle werden in verschiedenen Bereichen unseres alltäglichen Lebens angegriffen.

Deshalb sehen wir die Notwendigkeit, uns selbst zu verteidigen und zu organisieren. Anstatt Probleme, die uns alle betreffen, allein auszusitzen, wehren wir uns gemeinsam.

Wir setzen auf gegenseitige solidarische Hilfe und direkte Aktionen, um Forderungen gegenüber Unternehmern, Vermietern, Ämtern und anderen Einrichtungen durchzusetzen. Dabei bauen wir auf unsere eigene Kraft und verlassen uns nicht auf Stellvertreter.

Wir wollen außerdem ein solidarisches Miteinander in der Nachbarschaft aufbauen. Dazu bauen wir Kontakte unter einander auf und organisieren gemeinsam Veranstaltungen und Aktivitäten.


UNSER POLITISCHES VERSTÄNDNIS

In Deutschland leben wir heute in einer Klassengesellschaft. Während eine kleine Minderheit – die Kapitalist:innenklasse – immer reicher wird, bedeutet das für die große Mehrheit – die Arbeiter:innenklasse – immer mehr Armut und Probleme.

Die „Demokratie“ tut ihr Bestes, um das kapitalistische Wirtschaftssystem am Laufen zu halten. Alle vier Jahre darf ein Teil von uns Politiker:innen wählen, die sowieso nichts ändern werden. Gleichzeitig gibt es in unseren täglichen Lebensbereichen keine wirkliche Demokratie – ob im Stadtteil, in der Uni oder im Betrieb.

Lass dich nicht für dumm verkaufen, viele deiner Nachbar:innen sitzen genauso im Elend wie du. Wenn wir zusammenkommen, schmeißt uns niemand mehr einfach aus der Wohnung und Job oder zieht uns beim Amt ab. Bilden wir uns, schließen wir uns zusammen, wehren wir uns!

Werde aktiv im Solidaritätsnetzwerk!


Gemeinsam haben wir Kritiken an grundlegenden gesellschaftlichen Problemen entwickelt – und was wir dem entgegensetzen:

UNSERE VISIONEN FÜR EINE ANDERE GESELLSCHAFT

Kitakrise und Pflegenotstand beenden!

Für eine Gesellschaft, die für ihre Kinder und älteren Menschen sorgt!

Lassen wir uns nicht spalten!

Gleiche Rechte und Möglichkeiten für alle hier lebenden Menschen!

Wohnungskonzerne enteignen!

Mieter:innenräte aufbauen!

Ohne Natur keine Menschheit!

Retten wir unsere natürliche Umwelt!

Schluss mit der Zwei-Klassen-Medizin

für ein Gesundheitssystem, welches den Menschen statt dem Profit dient!

Nein zur Unterdrückung von Frauen!

Für ihre Gleichberechtigung auf allen Ebenen!

Nein zu Altersarmut!

Löhne und Renten hoch, eine Rentenkasse für alle!


UNSERE REGELN

Um unsere Ziele zu erreichen, müssen wir uns gut organisieren. Als Solidaritätsnetzwerk möchten wir eine demokratische und klare Struktur schaffen, mit der wir immer mehr Menschen in den Kampf um unsere Rechte einbeziehen können. Dafür benötigen wir auch einige Regeln, die wir gemeinsam festgelegt haben:

1. Beim Solidaritätsnetzwerk kann jede/jeder mitmachen, der/die sich aktiv für seine/ihre eigenen Interessen und die anderer einsetzen will und unser Selbstverständnis und die Regeln anerkennt.

2. In unserer Arbeit achten wir auf solidarischen, respektvollen und vertrauensvollen Umgang. Wir akzeptieren keinerlei Diskriminierung.

3. Lokale Entscheidungen und Beschlüsse werden bei den Treffen der Ortsgruppen getroffen. Wir entscheiden mit Mehrheitsentscheid.

4. Jede Ortsgruppe finanziert sich durch monatliche Beiträge der Mitglieder selbst. Einmal alle sechs Monate wird ein Monatsbeitrag an die zentrale Kasse abgeführt.

5. Das höchste Organ des Solidaritätsnetzwerk ist das Bundesweite Treffen. Das Bundesweite Treffen beschließt Selbstverständnis und Regeln des Solidaritätsnetzwerk. Außerdem legt es gemeinsame Aufgaben unter Berücksichtigung lokaler Bedingungen für die kommende Periode fest. Beim Bundesweiten Treffen hat jede Ortsgruppe eine Stimme. Wir entscheiden mit Mehrheitsentscheid.

6. Zwischen den Bundesweiten Treffen wird die Arbeit durch die Bundesweite Koordination koordiniert. Sie setzt sich aus höchstens zwei Delegierten von jeder Stadt zusammen, die lokal gewählt werden. Davon sollte möglichst mindestens eine Person eine Frau sein. Die Bundesweite Koordination hat die Aufgabe,
– einen Austausch sowie Kampagnen zwischen den Ortsgruppen zu organisieren.
– bundesweite Aufrufe nach Rücksprache mit den Ortsgruppen herauszugeben.
– die zentrale Öffentlichkeitsarbeit zu organisieren (Materialien, Website, Email, Soziale Medien…)
– die Bundesweiten Treffen vorzubereiten.


LEITFADEN:
WIE BAUE ICH EIN SOLIDARITÄTS-
NETZWERK AUF?