Viele aus unsere Stadt kennen uns noch als Studierenden Kollektiv, doch in den letzten zwei Jahren seit unserer Gründung hat sich viel getan, viel an der Universität aber eben auch bei uns. Wir haben uns an der Uni für eine Zivilklausel eingesetzt, einen Hörsaal besetzt in der Climate-Week und uns gemeinsam mit euch für einen bessere digitale Lehre eingesetzt. Doch wir haben auch viel Politik in der Stadt gemacht, wir sind gegen Rassismus und Polizeigewalt auf die Straße gegangen, haben uns gegen das neue Versammlungsgesetz stark gemacht und gemeinsam mit euch für eine sinnvolle Corona-Politik demonstriert. All das wollen wir auch weiterhin tun, doch viele von uns haben mittlerweile schon ihren Abschluss gemacht oder sind dabei. In Angesicht dieser Tatsache haben wir haben bemerkt, dass wir über den Rahmen einer reinen Studierendenorganisation hinausgewachsen sind.

Bereits seit unserer Gründung stehen wir in engem Kontakt mit Gruppen mit denen wir gemeinsame Ziele und Vorstellungen teilen, eine dieser Gruppen ist das Solidaritätsnetzwerk. Ein Zusammenschluss von Arbeiter:innen, Arbeitslosen, Frauen, Migrant:innen und Jugendlichen zur gemeinsamen Verteidigung und Durchsetzung unserer Interessen und Rechte. Nach langer Überlegung haben wir uns entschlossen dem Mantel des Studikollektivs abzulegen und uns dem Solinetz anzuschließen.

Wir freuen uns auf diesen neuen Schritt und darauf demnächst auch mit mehr Menschen außerhalb der Universität in Kontakt zu kommen.