Solidaritätsnetzwerk – Du bist nicht allein!

Drei Jahre Solidaritätsnetzwerk – Drei Jahre gemeinsamer Kampf!

Als Solidaritätsnetzwerk feiern wir heute unseren dritten Geburtstag! Am 11.11., vor genau drei Jahren haben wir uns zusammengefunden um eine Organisation aufzubauen, welche das klassische Stellvertretertum ablehnt und als Werkzeug dient, um unsere Interessen als Arbeiter:innen gemeinsam durchzusetzen.

Unser Ziel war es von Anfang an, die Menschen die uns umgeben, ob im Stadtteil, oder Betrieb, zu erreichen und Mut zu machen den Schritt zu gehen, gemeinsam etwas zu verändern. Hoffnung zu machen und zu zeigen was passieren kann, wenn wir zusammenhalten, zusammen kämpfen.

Wir haben seither viele Kämpfe geführt und viele Menschen kennengelernt. Daher möchten wir diesen Geburtstag und die Erklärung auch all jenen widmen, die uns bis heute auf verschiedensten Wegen unterstützt haben und mit dem Solidaritätsnetzwerk verbunden sind. Dafür wollen wir kurz auf das vergangene Jahr zurückblicken.

Unsere Mission muss weiter gehen!

Im Februar hatten wir unseren bundesweiten Aktionstag mit dem Thema: „Zusammen für kostenlosen Nahverkehr – Gut, ausgebaut & zuverlässig!“ durchgeführt. Dieser Aktionstag war ein großer Erfolg für uns.

Leider trat die Pandemie kurz darauf auf die Tagesordnung und natürlich ist sie ein Verstärker der Wirtschaftskrise, auf die wir uns bis dahin nur intern vorbereitet hatten. Nun war es notwendig geworden flexibel, auf eine dynamische Phase zu reagieren.

Wir haben die bundesweite Koordination intensiviert, die Kampagne „Gemeinsam gegen Corona- und Wirtschaftskrise“ begonnen, haben bundesweites Material erstellt und die Arbeit im Stadtteil intensiviert. Tausende Flugblätter wurden im Stadtteil und in Häuserfluren aufgehangen. Wir haben Nachbarschaftshilfe organisiert und politische Forderungen aufgestellt. Wir haben daneben regelmäßig kreative Aktionen im Stadtteil durchgeführt um die Forderungen der Arbeiter:innen sichtbar zu machen und für unser Versammlungsrecht gekämpft.

Im späteren Verlauf koordinierten wir uns auch intensiver mit dem Frauen*Kollektiv, der Internationalen Jugend, und dem Studierenden Kollektiv. In diesem Zeitraum ist auch das „Nicht auf unserem Rücken“ (NAUR)- Bündnis entstanden, welches wir mit initiierten.
Hier sammeln sich derzeit bundesweit Kräfte, welche sich aktiv dafür einsetzen, dass das Kapital die Krise bezahlen soll.

Gemeinsam gegen Corona- und Wirtschaftskrise!

Unsere Mission muss weiter gehen, denn die Angriffe auf uns Arbeiter:innen seitens der Kapitalist:innen, werden nicht ablassen. Viel mehr müssen wir uns auf weitere Angriffe vorbereiten und uns nicht überraschen lassen von Demo-Verboten, oder anderen Massnahmen die das Versammlungsrecht einschränken, oder die Situation der Arbeiter:innen verschlechtern.

Die Parole „Gemeinsam gegen Corona- und Wirtschaftskrise“ ist gleichzeitig ein Aufruf dazu, sich in einer organisierten Art und Weise gegen die Angriffe der Kapitalist:innen zu wehren. Die Isolation und Vereinsamung zu durchbrechen! Mittlerweile sind wir in sechs Städten, in Berlin, Cottbus, Freiburg, Hamburg, Köln und Leipzig vertreten. Die Aufgabe und das Ziel zu wachsen, werden wir natürlich auch in den nächsten drei Jahren noch haben.

Geburtstagsgrüße aus Hamburg

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Wie man ein Solidaritätsnetzwerk aufbaut!