Der 1. Mai, der Arbeiter:innenkampftag steht vor der Tür. Entsprechend möchten wir uns mit aktuellen Arbeitskämpfen auseinandersetzen.
In Wirtschaftskrisen wird die Ungleichheit im Kapitalismus, nämlich zwischen der Arbeiter:innenklasse und der Kapitalist:innenklasse, aufs äußerste deutlich: Arbeiter:innen, Solo-Selbstständige und Student:innen bangen um ihre Existenz. Für Geflüchtete und Obdachlose wird der Kampf ums Überleben umso härter. Auf der anderen Seite werden große Konzerne durch staatliche Gelder gerettet oder machen sogar mehr Profit denn je. Die Pandemie verstärkt die Auswirkungen der Krise. Für die Wirtschaft, v. a. für große Unternehmen, folgen verhältnismäßig wenig Konsequenzen.
Beide Klassen versuchen ihre Interessen durchzusetzen: Die Kapitalist:innen setzen Massenentlassungen, Lohnkürzungen und staatliche Subventionen zur Maximierung ihrer Profite ein. Diese Einschneidung in die Rechte der Arbeiter:innen legitimieren sie unter dem Deckmantel von Gesundheitsschutz und der Sicherung vor Insolvenz und somit dem Verlust von Arbeitsplätzen. Die Arbeiter:innen kämpfen gegen Lohneinbuße und Verschlechterung der Arbeitsbedingungen, für Gesundheitsschutz und -versorgung.
Wie sich diese Arbeitskämpfe von oben und unten äußern möchten wir in einem kurzen Input darstellen. Auf Grundlage dessen wollen wir im Anschluss diskutierten wie wir in der Pandemie politische Kämpfe führen können.

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