Monatliche Kundgebung 6. März 21 – Frauen die kämpfen, sind Frauen die leben!

Am Samstag haben wir mit Zora Berlin und Young Struggle zusammen unsere monatliche Kundgebung am Eastgate in Marzahn abgehalten. Da am achten März der Weltfrauentag ist, war das Thema dieser Kundgebung dementsprechend dem Kampf um die Frauenbefreiung gewidmet. Unsere Genoss:innen vom Solidaritätsnetzwerk und von Zora Berlin haben drei kämpferische Reden zum Thema Frauen in der Krise, Femizide und über unsere Genossin Ivana Hoffmann – die am 07. März 2015 im Kampf um Tell Tamer unsterblich geworden ist – gehalten.
Besonders Frauen haben in der gegenwärtigen Gesundheits- und Wirtschaftskrise unter den herrschenden Verhältnissen zu leiden. Beispielsweise durch den Wegfall von Öffentlichen Sorgeeinrichtungen für Kinder und dadurch, dass sie durch den Lockdown wesentlich mehr Zeit Zuhause mit ihrem Partner verbringen müssen, wodurch die Gefahr misshandelt zu werden logischerweise erheblich steigt!
Frauen arbeiten zudem wesentlich öfter in schlecht bezahlten Berufen mit hoher Coronaexposition (Supermarktkasse, Pflege etc.) die interessanterweise zugleich meist Systemrelevant sind, der Kapitalismus beutet demnach die für seine Existenz wichtigsten Arbeitskräfte am schamlosesten aus! Uns reicht es deshalb nicht Blumen zu verteilen und die „Superheldinnen“ der Krise zu feiern. Wir fordern keine Blumen und Floskeln, wir fordern gleiche Arbeitsbedingungen und gleichen Lohn und stellen uns gegen Patriarchale Unterdrückung durch Partner, Staat und Kapital!
Nach unserer Kundgebung haben wir Unterschriften für die Kampagne „Deutsche Wohnen & Co enteignen“ gesammelt. Die Zweite Runde des Volksbegehrens hat Anfang März gestartet und es müssen 180.000 Unterschriften gesammelt werden, damit es zum Volksentscheid kommt! Ihr könnt euch auch auf der Website von DW Enteignen selbst U-Listen ausdrucken oder diese beim nächsten mal bei uns abholen und eure Freund:innen, Nachbar:innen, etc. unterschreiben lassen.