Im folgenden geben wir einen Überblick über unsere Aktivitäten in der Aktionswoche vom 6. bis zum 13. Februar im Rahmen des Bündnis #NichtAufUnseremRücken:

 

Berlin

In Berlin fand am 6. Februar eine Kundgebung vor dem Eastgate Marzahn statt, bei der Redebeiträge zu verschiedenen Themen gehalten wurden. Unter anderem wurde auf die anstehenden Tarifkonflikte, insbesondere auf die Auseinandersetzung zwischen GDL und Deutscher Bahn eingegangen.

Auch wurden im Rahmen der Kundgebung Unterschriften für die Kampagne „Deutsche Wohnen & Co enteignen“ gesammelt.

Frankfurt am Main

In Frankfurt wurde mit kleinen Plakaten vor der örtlichen Arbeitgeberverbandgliederung eine klassenkämpferische Antwort auf Carsten Rahiers dreiste Aussage, Tarifverträge würden die Luft zum Atmen abschnüren, gegeben.

Freiburg

In Freiburg fand ebenfalls eine Aktion vor der Zweigstelle des Arbeitgeberverbandes Südwestmetall statt. Auch hier protestierten die AktivistInnen mit Plakaten und Flugblättern gegen die Blockadehaltung der Arbeitgeber.

Auch mit einem Bannerdrop von einer Brücke wurde die Forderung nach einer kämpferischen Metall-Tarifrunde unterstrichen.

Karlsruhe

Die Zweigstelle des Arbeitgeberverbandes Südwestmetall in Ettlingen wurde besucht. Vor Ort machten AktivistInnen ihre Kritik an der Blockadehaltung der Arbeitgeberverbände deutlich. Unter anderem wurden Plakate und Schilder aufgehangen.

Köln

In Köln wurde die Aktionswoche mit einer Kundgebung am 6. Februar im Stadtteil Kalk eröffnet. In den Reden wurde hierbei ein besonderer Schwerpunkt darauf gelegt, von der Krise Betroffen wie zum Beispiel Beschäftigte der Gastro zu Wort kommen zu lassen.

Im weiteren Verlauf der Woche wurden mehrere Verteilaktionen zur Metalltarifrunde durchgeführt unter anderem vor Ford und dem Metallkonzern Deutz.

Auch wurden Forderungen an das Gebäude des lokalen Ableger von Gesamtmetall, Kölnmetall, gesprüht.

Leipzig

In Leipzig fanden zwei Kundgebungen statt. Am 6.2. eine kleinere auf dem Lindenauer Markt, bei der viele Kontakte mit AnwohnerInnen und von der Krise Betroffenen geknüpft werden konnte.

Eine zweite fand am 13.2. in der Leipziger Innenstadt mit etwa 70 TeilnehmerInnen statt. Hier wurde in Redebeiträgen unter anderem ein Bezug zu laufenden betrieblichen Auseinandersetzungen wie bei Durstexpress hergestellt.

Nürnberg

Auch in Nürnberg fand eine Aktion vor der örtlichen Zweigstelle des Arbeitgeberverbandes Gesamtmetall statt.

Stuttgart

Am Donnerstag den 11.2 und Freitag den 12.2 wurden die Geschäftstellen von Südwestmetall in Stuttgart und Waiblingen besucht. Die Notwendigkeit eines Streiks als Antwort auf das Auftreten der Arbeitgeberseite wurde in den Aktionen unterstrichen.