Am letzten August-Wochenende haben wir als Solidaritätsnetzwerk erfolgreich unseren zweiten Kongress durchgeführt. Mit Aktivist:innen aus der verschiedenen Teilen der Bundesrepublik haben wir das vergangene Jahr ausgewertet und unsere Perspektiven für die Zukunft diskutiert. Sowohl in den Diskussionen und Beschlüssen, als auch in der Wahl des (neuen) Vorstands hat sich der Kongress darin ausgezeichnet, dass es eine große Einheit gab.

Ein besonderer Fokus auf diesem Kongress lag auf dem Krieg in Europa und den kapitalistischen Krisen. In den Diskussionen wurde bestätigt: Die Krisen wirken sich auf uns Arbeiter:innen stark aus und werden das in Zukunft umso mehr tun. Die Herrschenden versuchen mit besonders aggressiven Methoden, die Krisenlasten auf unserem Rücken abzuwälzen.

Im Hinblick darauf, dass die Teuerungen sich weiter verschärfen werden, die Lebensmittel- und besonders die Energiepreise steigen wird Schwerpunkt für die Zukunft besonders der Kampf gegen die Teuerungen sein. Daneben haben wir vergangene Kampagnen ausgewertet uns zu organisatorischen Fragen, Bündnisarbeit und Arbeiter:innen-Bildung ausgetauscht und uns Ziele für die Zukunft gesetzt.

Insgesamt werteten wir die Entwicklung des Solidaritätsnetzwerks seit dem letzten Kongress positiv aus. Hierbei ist neben dem quantitativen Wachstum beispielsweise die Entstehung von drei neuen Ortsgruppen und der Aussicht einer weiteren Gründung im Süden Deutschlands zu nennen.

Wir bedanken uns insbesondere bei den Organisationen der Föderation Klassenkämpferischer Organisationen, welche uns ihre solidarischen Grüße zukommen ließen und uns beim Kongress unterstützt haben.

Lasst uns ein, zwei, viele Solidaritätsnetzwerke schaffen!